Naturpools in der Hotellerie immer gefragter

Was für ein Ausblick vom "Swimming-Teich": Das Hotel Feuerberg in Kärten. Foto: Mountainresort Feuerberg

13.04.2017 - Die Vereinten Nationen (UN) haben 2017 zum "Jahr des nachhaltigen Tourismus" erklärt. In der Hotellerie werden die Konzepte naturnaher Badegewässer aber nicht nur deshalb immer beliebter. Sie sind ökonomisch und ökologisch zugleich und finden auch bei den Hotelgästen
reichlich Zuspruch - vor allem des sanften Wassers wegen. Diese Beobachtung macht vor allem in Österreich seit einiger Zeit die Biotop Garten- und Landschaftsgestaltung aus der Nähe von Wien.

Denn Urlaubsangebote sind ein wichtiger Motor für regionalen Wohlstand, haben aber auch deutliche Auswirkungen auf die Ökologie. Umso wichtiger sind Konzepte, die beides miteinander in Einklang bringen. Ein Naturpool erfüllt alle diese Herausforderungen aufs Beste – vor allem mit dem Kompetenzpartner Biotop, der mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Schwimmteichsystemen hat.

Starke Nachfrage von Hotelbetreibern

Den deutlich über 20.000 privaten Naturpools in Europa, stehen nach aktuellen Statistiken knapp 1.000 Hotelanlagen gegenüber – und die Nachfrage aus diesem Bereich wächst weiterhin stark, wie viele Biotop-Partnerbetriebe aus ganz Europa berichten. Dabei erfüllen "Swimming-Teiche" und "Living-Pools", wie die beiden Produktmarken von Biotop heißen, für Hotelanlagen alle Voraussetzungen für eine Win-Win-Situation:

„Ein Biopool, speziell für den gewerblichen Bereich, ist bei professioneller Planung und Umsetzung kostengünstiger in Errichtung und Betrieb, als ein klassischer Pool mit Schwimmbadtechnik“, unterstreicht etwa der Hotelarchitekt Herwig Ronacher von der Ronacher ZT GmbH. Für ihn steht damit fest: „Natürliches Wasser in der ökologischen Hotelarchitektur ist eine ganz wesentliche und sinnvolle Ergänzung zum klassischen Schwimmbadbereich für hochwertige und nachhaltig ausgerichtete Wellnesshotelanlagen.“ Zahlreiche führende Wellnesshotels, wie zum Beispiel das Mountainresort Feuerberg (Kärnten) oder das Hotel Edelweiß in Wagrain (Salzburgerland), hat das Architektenteam bereits beim Umstieg auf Biopools mit Erfolg begleitet.

Biologische Badeträume im Kärntner Gailtal

Das Biohotel "der daberer" in Kärtnen hat eine großzügige Badelandschaft, darunter ein Schwimmteich. Foto: der daberer - das biohotel / m.3d PeterManhartsberger e.U. / Architekten Ronacher ZT GmbH

Aktuell in der Umsetzung befindet sich ein Umbau- und Erweiterungsprojekt für das Hotel "der daberer, das biohotel" im Kärntner Gailtal. Das Hotel wurde durch das Büro Ronacher im Laufe der vergangenen 25 Jahre bereits zehn Mal erweitert. Bei allen Baustufen stand eine ökologische und baubiologisch hochwertige Bauweise im Vordergrund, im speziellen natürlich der konstruktive Holzbau wie etwa bei der hölzernen Schwimmbadkuppel.

Neben 120 zusätzlichen Betten beinhaltet das aktuelle Vorhaben eine umfassende Modernisierung des Wellnessbereichs und die Neuanlage eines "Swimming-Teichs" – geplant und umgesetzt vom Biotop-Partner Garten und Pflaster Fresner aus Michaelerberg/Österreich. Die gesamte Anlage wird dabei terrassenförmig in den Hang gelegt. Um das ökologische Konzept dieser Baustufe zu vervollkommnen, wird die mittlere der drei Terrassenebenen – unmittelbar vor den Sauna- und Ruheräumen gelegen – der großzügige Schwimmteich die Anlage krönen.

Enger Zeitplan – professionelle Umsetzung

Auch das "Hotel Edelweiß" in Wagrain im Salzburgerland hat einen "Swimming-Teich" von Biotop. Foto: Hotel Edelweiß / Klaus Bauer

Die Baudurchführung ist von Ende März bis Ende Mai geplant. Ab Anfang Juni wird das Hotel „der daberer, das biohotel“ um die neuen Attraktionen reicher sein. Gartenexperte Thomas Fresner hat bereits verschiedene Biopools für Hotelprojekte geplant und realisiert – in diesem Fall stellt der eng getaktete Zeitplan die größte Herausforderung für ihn da. „Wir stehen für eine naturnahe Gartengestaltung und können hier unsere ganze Erfahrung einbringen.“

Fresner ist überzeugt, dass die naturnahe Form des Schwimmvergnügens für die Hotelbetreiber nur Vorteile mit sich bringt: zufriedene Gäste, niedrige Betriebskosten und ein, im Vergleich zum konventionellen Pool, deutlich einfacheres Handling. „Schon der Aufwand für die sichere Aufbewahrung von Chemikalien, für Mitarbeiterschulung und Schutzausstattung zum Umgang mit den Mitteln entfällt ja komplett.“

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